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Aktuelles

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Innovationspreis

Kinderfreizeiten an der Universität

Die Bergische Universität gehört zu den familienfreundlichsten Unternehmen in Wuppertal. Mit ihrem Modell „Kinderfreizeiten in der Uni“ wurde sie im Rahmen eines Wettbewerbs für mehr Familienfreundlichkeit am Standort mit dem Innovationspreis für eine besonders innovative Idee prämiert, den die Stadt Wuppertal und die Wirtschaftsjunioren neben anderen Auszeichnungen ausgeschrieben hatten. Damit wollten die Initiatoren gemeinsam ihren Beitrag leisten, auf die zunehmende wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Bedeutung des Themas „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ aufmerksam zu machen und die Chance nutzen, innovative Ansätze aus der Praxis von kleineren, mittleren und größeren Unternehmen vorzustellen. Die Schirmherrschaft übernahm Oberbürgermeister Peter Jung.

Die Diskrepanz zwischen dem jährlichen Urlaubsanspruch berufstätiger Eltern und den unterrichtsfreien Zeiten schulpflichtiger Kinder war Anlass, das Wuppertaler Projekt „Kinderfreizeiten an der Uni“ im Jahre 1996 ins Leben zu rufen. Aus der eigenen Betroffenheit heraus und mit großem Engagement entwickelte die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Universität, Gabriele Hillebrand-Knopff, ein Konzept für eine arbeitsplatznahe Betreuung für schulpflichtige Kinder von Hochschulbeschäftigten in den Schulferien, um bessere Rahmenbedingungen für Eltern zu schaffen und somit für mehr Chancengleichheit im Beruf zu sorgen.

Mit dem Modellprojekt war die Bergische Universität bundesweit Vorreiterin einer hochschulnahen Betreuungsform in den Schulferien und wurde bereits 1998 im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Initiative gefragt!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als ein Best-Practice-Beispiel ausgelobt.

In den Sommerferien 1996 startete die erste Ferienfreizeit für Schulkinder zwischen 6 und 14 Jahren. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Angebot auch auf die Oster- und Herbstferien ausgedehnt. Mittlerweile nehmen jährlich etwa 90 -120 Kinder an dem Freizeitprojekt teil. Die Hochschule stellt hierfür geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung und leistet auch einen finanziellen Beitrag, da die Einnahmen aus den Elternbeiträgen nicht kostendeckend sind. Studierende der pädagogischen und sportwissenschaftlichen Fachrichtungen leisten eine qualifizierte Betreuung und können wichtige Praxiserfahrungen im Umgang mit Schülern sammeln.

Am Wettbewerb „Wuppertals familienfreundlichste Unternehmen“ beteiligten sich insgesamt 17 Unternehmen. Anhand von Fragebögen und Betriebsbesichtigungen bewertete eine hochkarätig besetzte Jury aus Wirtschaft, Freier Wohlfahrt und Stadt die drei besten Konzepte und vergab zwei Innovationspreise für eine besonders innovative Idee. Beurteilt wurden nicht allein die umgesetzten Maßnahmen, sondern auch Ideenansätze oder innovative Denkanstöße, die belegbare Teile einer strategischen Unternehmensplanung ausmachen.
Es ist geplant, ein Best-Practice-Handbuch zu erstellen, in dem die familienfreundlichen Ansätze der am Wettbewerb teilnehmenden Betriebe und Organisationen dargestellt werden.
Für die Bergische Universität wird nicht zuletzt durch den Innovationspreis die Familienorientierung als Profilelement weiterentwickelt, das im Hinblick auf die Positionierung im Wettbewerb um Studierende, wissenschaftlichen Nachwuchs und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Bedeutung ist.

 

Artikel vom 24.11.05 aus der WZ

Preisverleihung des Innovationspreises im Von der Heydt-Museum für die drei besten familienfreundlichen Konzepte und innovativen Ideen.
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden im Von der Heydt-Museum die Preise für die drei besten familienfreundlichen Konzepte und innovativen Ideen in Form eines Innovationspreises verliehen. Den Gewinn nahmen entgegen (von links): Gabriele Hillebrand-Knopff (stellv. Gleichstellungsbeauftragte), Ludger Gützlaff (Verwaltungsmitarbeiter und Mitglied der Gleichstellungskommission), Hans-Joachim von Buchka (Kanzler), Dr. Christel Hornstein (Gleichstellungsbeauftragte).